Endspiel um den Klassenerhalt


Herren: Endspiel um den Klassenerhalt
Durch den sehr überraschenden aber nicht unverdienten Sieg gegen den BOL-Aufsteiger aus Mering, haben die Wittislinger Herren sich doch noch die Chance auf den Klassenerhalt geschaffen. Diese gilt es diesen Samstag um 17:15 Uhr beim Landkreisrivalen und direkten Konkurrenten Wertingen im letzten Spiel der Saison auch zu nutzen.
Die Ausgangslage könnte nicht spannender sein: die Gastgeber liegen mit 16 Punkten einen Zähler vor den Egautalern auf dem rettenden achten Platz, die Gäste müssen also doppelt punkten, um an den Zusamstädtern vorbeiziehen zu können. Das Hinspiel verloren die Dauman/Wengert – Schützlinge noch deutlich mit 22:36, aber wie jeder weiß, schreiben Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze, weshalb eine Revanche durchaus im Bereich des Möglichen ist. Im Vergleich zum Hinspiel muss aber zwingend die Abschlussquote verbessert, sowie die nötige Aggressivität in der Abwehr gesteigert werden. Da die Wertinger den Gästen bestimmt auch keine Geschenke machen werden, erwartet die Zuschauer ein harter und bestimmt auch spannender Fight zwischen den Landkreisrivalen.
Zu hoffen bleibt noch, dass die zahlreichen Blessuren aus dem Spiel der Vorwoche bis Samstag wieder auskuriert sind und auch der langzeitverletzte Spielmacher Selzle wieder zur Mannschaft stoßen kann. Denn nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wie in der Vorwoche und den Fans im Rücken kann der drohende Abstieg doch noch abgewendet werden. (DH)

 

Spielberichte 22. März 2015


TSV Handballer siegen überraschend und erzwingen Abstiegsendspiel nächste Woche

Nur mit einem Heimsieg gegen den bereits feststehenden Aufsteiger Mering konnten die Wittislinger Männer die Restchance auf den Klassenerhalt wahren. Und nicht zum ersten Mal in dieser Saison klappte es für die Egautaler dann, wenn keiner damit rechnete: hauchdünn siegte man mit 25:24.
Der TSV begann unheimlich motiviert, leistete sich aber schon früh technische Fehler, versiebte die eine oder andere gute Chance und lag so schnell mit drei Toren zurück. Nach 10 Minuten fing sich die Abwehr und Torhüter „Joger“ Daumann legte einen Sahnetag mit zahlreichen Paraden hin, so dass man die Gäste nicht zu weit enteilen ließ. Da Mering in diesem nervösen Spiel auch wenig auf die Platte brachte, glich der TSVW in der 25. Minute erstmals wieder aus. Beim Unentschieden blieb es dann auch zur Halbzeit mit 12:12.
Auch nach dem Wechsel war es eine enge Kiste, Mering setzte sich wieder etwas ab. Doch angetrieben vom heute bärstarken Kreisläufer Andy Schreitt, der mit zehn Treffern glänzte, erkämpfte sich der Gastgeber erneut die Führung. Eine stabile Abwehr ermöglichte einige erfolgreiche Tempogegenstöße. Mering verursachte darüber hinaus zahlreiche Siebenmeter, die größtenteils verwandelt wurden vom TSVW. Als die Gäste auf ihre gefürchtete, offensive 3:2:1-Abwehr umstellten, wurde es in der hochdramatischen Schlussphase noch mal richtig eng: als der TSV in der 56.Minute nur noch mit zwei Toren vorne war, fühlte man sich schon an das unglücklich verlorene letzte Heimspiel gegen Friedberg IV erinnert. Doch dieses Mal hielten die Nerven der Wittislinger und man schaukelte das Spiel hauchdünn mit 25:24 nachhause.
Durch diesen unerwarteten Erfolg fahren die Egautaler nun mit breiter Brust zum Abstiegsendspiel am nächsten Samstagnachmittag nach Wertingen. Zwar hatte Wittislingen das Hinspiel deutlich verloren, aber nun werden die Karten neu gemischt: mit einem Sieg würde man mit den Gastgebern die Plätze tauschen und könnte dem Abstieg doch noch entrinnen. (MK)

Spielfilm: 2:5, 7:9, 12:12 (HZ); 17:15, 20:17, 25:24
TSVW: Daumann J., Huber D.(TW); Eiba M. (1), Jeratsch R. (1), Knecht J. (1), Kronenwett S. (4), Loibl D., Renzer S., Schreitt A. (10/5), Schuster M. (3), Thanel M. (3), Wenger P. (2), Wengert M.

Damen: Überzeugender Sieg zum Saisonabschluss!
Bei der letzten Partie der laufenden Spielzeit zeigten unsere Damen nochmals was in ihnen steckt. Die Wittislingerinnen sind die einzige Mannschaft, welche es geschafft hat gleich zweimal gegen den eventuellen Aufsteiger aus Leipheim zu punkten. Selbst der momentane Tabellenführer Günzburg verlor das erste Spiel gegen diesen Gegner. Letztendlich fiel das Endergebnis mit 24:23 zwar sehr knapp aus, doch ein genauerer Blick auf den Spielverlauf verrät, dass eigentlich durchgehend das Heimteam mit drei oder vier Toren die Nase vorne hatte. Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass die Leipheimer ziemlich unter Druck standen. Bei ihnen ging es um die Entscheidung zwischen dem ersten oder dem zweiten Tabellenrang. Unsere Handballerinnen waren bereits sicher auf dem dritten Platz und konnten weder nach hinten noch nach vorne abgedrängt werden. Dementsprechend locker konnte dem Spitzenspiel auch entgegengesehen werden. Ein Blick auf die Anzahl an Spielerinnen verriet, dass auf beiden Seiten nur ein, beziehungsweise zwei Auswechslungsmöglichkeiten bestanden. Konditionell waren die Gastgeber vielleicht unterlegen, doch mit langen Angriffen und klugen Aktionen konnte einiges an Energie gespart werden. Langsam wurde auch den VfLerinnen klar, dass hier keinem Gegner der Sieg geschenkt wurde. Der Rückstand, welchem man hinterher laufen musste, machte die Situation natürlich auch nicht einfacher. Unsere Damen freuten sich über die sinkende Laune des Gegenübers, schließlich lautete die Zielsetzung: "es den Konkurrenten so schwer wie möglich machen!". Trotzdem war dieser Sieg bei Weitem nicht einfach zu holen. Probleme mit der gegnerischen Kreisspielerin und dem Rückraum der Kontrahenten machten der heimischen Abwehr schwer zu schaffen. Schließlich wurde von Trainerin Margit Natterer allerdings kurzerhand eine Spielerin zur "Aufpasserin" der Kreisläuferin erklärt, welche die klare Aufgabe hatte nur an dieser einen Spielerin zu kleben. Nach einigen Absprachen unter den Mitspielerinnen bekam man das Problem letztendlich sehr viel besser in den Griff. Des Weiteren hielt Torwärtin Verena Linder in der zweiten Halbzeit phänomenal, weshalb zumeist vier Tore Unterschied zwischen den beiden Parteien lagen. In den letzten Minuten wurde das Match leider noch etwas spannender, da Unsauberkeiten im Passspiel und dazukommendes Wurfpech den Leipheimerinnen nochmals eine kleine Aufholjagd ermöglichten. Schlussendlich behielten unsere Mädels allerdings die Nerven und reservierten sich so die letzten zwei Punkte dieser Saison für das Wittislinger Konto.
Wie bereits erwähnt ist der dritte Tabellenplatz das Endergebnis der "neuen" Wittislinger Mannschaft. Mit solch einem guten Resultat hätten zu Beginn der Saison aufgrund der völlig neuen Teamzusammensetzung sicherlich nicht viele gerechnet. Umso schöner, dass es offensichtlich doch geklappt hat! In diesem Sinne bedankt sich die Damenmannschaft herzlich für die Unterstützung des Publikums und des Vereins während der Saison! Es kann gerne in der folgenden so weiter gehen. (am)

Spielfilm: 4:2, 11:8, 15:13; 18:14, 20:17, 22:20, 24:23
TSV Damen: Hübner-Golnik, Linder; Exner, Menner (1), Baur (1), Huber (14/ 3 Siebenmeter), Natterer (4), Hörger, Seidl (1), Hirschbolz (3)

 

Vorberichte 22. März 2015


Alles oder Nichts: Herren empfangen Tabellenführer

Nach zwei unglücklichen Niederlagen stehen die Wittislinger Herren am Sonntag um 17:00 Uhr gegen den Tabellenführer SV Mering bereits mit dem Rücken zur Wand. Sollte man dieses Spiel verlieren und der Konkurrent TSV Wertingen am Samstag gewinnen kann dieser am letzten Spieltag, beim direkten Aufeinandertreffen nicht mehr überholt werden.
Ungleicher könnte ein Duell kaum sein, den Meringern ist der direkte Wideraufstieg in die BOL schon nicht mehr zu nehmen, hingegen wird die Luft im Abstiegskampf für die gastgebenden Wittislinger immer dünner. Im Hinspiel mussten sich die Eagutaler in einer torreichen Partie mit 39:29 geschlagen geben. Gerade in der Abwehr muss man sich im Gegensatz zum Hinspiel deutlich steigern, um den wurfstarken Rückraum des MSV in den Griff zu bekommen. Hinzu kommt, dass man gegen die offensive Deckung der Gäste wieder mehr Ballsicherheit und Cleverness ins Angriffspiel bekommen muss, um nicht zu viele „einfache“ Gegentore zu kassieren. Die Wittislinger hoffen auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen und die Rückkehr von Spielmacher Markus Selzle, damit der Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag offen gehalten werden kann. (DH)

Letztes Saisonspiel für die Wittislinger Handballerinnen
Am kommenden Sonntag findet in heimischer Halle die Partie zwischen Wittislingen und Leipheim statt. Im Grunde genommen ist der Spielausgang egal, der dritte Platz ist der neuen TSV Mannschaft sicher. Trotzdem will man die Zügel natürlich nicht schleifen lassen, schließlich soll dem Heimpublikum etwas geboten werden. Spannung ist garantiert, deshalb sollten die Tabellennachbarn sich niveautechnisch die Waage halten. Im Hinspiel sicherten sich unsere Mädchen bereits zwei Punkte . Mit der Unterstützung des Publikums könnte man sich mit einem weiteren Sieg einen schönen Saisonabschluss bescheren. Anpfiff ist um 15:00 Uhr! (am)