Ferienzeltlager 2015


Bilder vom Ferienzeltlager sind jetzt im Bilderarchiv zu finden (Klick hier)



 

Herren steigen durch Remis in Wertingen ab

Bitter: Wittislingens Handballer fehlt ein einziges Tor zum Klassenerhalt

Das letzte Spiel war für Wittislingens Männer am Samstagabend im Hexenkessel in Wertingen ein Spiegelbild der gesamten Saison: nach einem größtenteils guten Spiel flatterten am Ende die Nerven, es fehlte die nötige Cleverness sowie ein einziges Törchen, so dass man mit diesem 29:29 Unentschieden nach nur einem Jahr in der Bezirksliga wieder absteigt.
Alles auf null, nur dieses eine Spiel zählt: der TSVW wusste, dass nur ein Sieg in Wertingen den Abstieg noch verhindern würde. Entsprechend konzentriert und motiviert gingen die Egautaler in dieses Auswärtsspiel. Erneut wurden sie von zahlreichen Fans lautstark unterstützt, die teilweise mit einem extra eingesetzten Fanbus gekommen waren. Die Rückkehr des zuvor verletzten Markus Selzle gab zusätzliche Sicherheit in dieser engen Partie. Etliche starke Paraden von Keeper Johannes Daumann, sehenswerte Abschlüsse von Linksaußen Rene Jeratsch und die Sicherheit von Andy Schreitt an der Siebenmeterlinie sorgten dafür, dass sich die Gäste unter dem frenetischen Jubel ihrer Fans ab Mitte der ersten Hälfte kontinuierlich absetzten. So stand zur Halbzeit ein Vier-Tore-Vorsprung zu Buche.
Wertingen kam entschlossener aus der Kabine und verkürzte recht schnell. Obwohl Markus Selzle nun permanent in Manndeckung genommen wurde, hielt der TSVW gut dagegen. Es entwickelte sich ein enges Spiel in einer zunehmend giftiger werdenden Atmosphäre, in dem Wittislingen dennoch lange einen knappen Vorsprung halten konnte. Ab der 45. Minute setzte die sehr offensive Abwehr der Gastgeber dem TSVW zusehends zu, so dass die Gäste immer hektischer und unstrukturierter agierten. Dennoch behielt man noch das entscheidende eine Tor Vorsprung. In der 56. Minute glich Wertingen durch sein sehr aggressives Spiel aus und blieb weiter am Drücker. Auch eine Auszeit von Coach Werner bewirkte dann nichts Entscheidendes mehr: die Wittislinger agierten in der Schlussphase zu mut- und ideenlos, um den alles entscheidenden Siegtreffer zu erzielen. So konnte man zwar mit einem Siebenmeter in der Schlusssekunde noch den Ausgleich herstellen, aber eben nicht mehr.
Dieser Abstieg ist umso unnötiger, weil dieses eine entscheidende Tor Vorsprung z.B. bei einem, Mitte der zweiten Halbzeit vergebenen Siebenmeter für die Wittislinger eben absolut „drin“ war. Entsprechend blickte man nach dem Abpfiff in größtenteils versteinerte, leere Gesichter unter den Spielern, die selbst nicht fassten, dass sie diesen Vorsprung so fahrlässig noch hergegeben hatten. (MK)

Spielfilm: 4:4, 8:10, 12:16 (HZ); 17:20, 24:25, 29:29

TSVW: Huber D. (1/1), Daumann J. (TW); Jeratsch R. (3), Knecht J. (1), Kronenwett S. (4/1), Loibl D. (3), Renzer S., Schreitt A. (4/3), Schuster M. (3), Selzle M. (4), Wenger P. (4), Wengert M. (2).

 

Endspiel um den Klassenerhalt


Herren: Endspiel um den Klassenerhalt
Durch den sehr überraschenden aber nicht unverdienten Sieg gegen den BOL-Aufsteiger aus Mering, haben die Wittislinger Herren sich doch noch die Chance auf den Klassenerhalt geschaffen. Diese gilt es diesen Samstag um 17:15 Uhr beim Landkreisrivalen und direkten Konkurrenten Wertingen im letzten Spiel der Saison auch zu nutzen.
Die Ausgangslage könnte nicht spannender sein: die Gastgeber liegen mit 16 Punkten einen Zähler vor den Egautalern auf dem rettenden achten Platz, die Gäste müssen also doppelt punkten, um an den Zusamstädtern vorbeiziehen zu können. Das Hinspiel verloren die Dauman/Wengert – Schützlinge noch deutlich mit 22:36, aber wie jeder weiß, schreiben Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze, weshalb eine Revanche durchaus im Bereich des Möglichen ist. Im Vergleich zum Hinspiel muss aber zwingend die Abschlussquote verbessert, sowie die nötige Aggressivität in der Abwehr gesteigert werden. Da die Wertinger den Gästen bestimmt auch keine Geschenke machen werden, erwartet die Zuschauer ein harter und bestimmt auch spannender Fight zwischen den Landkreisrivalen.
Zu hoffen bleibt noch, dass die zahlreichen Blessuren aus dem Spiel der Vorwoche bis Samstag wieder auskuriert sind und auch der langzeitverletzte Spielmacher Selzle wieder zur Mannschaft stoßen kann. Denn nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wie in der Vorwoche und den Fans im Rücken kann der drohende Abstieg doch noch abgewendet werden. (DH)