Spielbericht 5. März 2015

Höchst unnötige Niederlage für Wittislingens Handballer gegen Friedberg IV

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison scheiterten Wittislingens Männer an ihrer mangelnden Cleverness in den entscheidenden Spielphasen: in einer hektischen Schlussphase wurde am Samstagnachmittag der Sieg fahrlässig aus der Hand gegeben, so dass man Friedberg IV mit 19:20 unterlag.
Zu dieser ungewohnten Anwurfzeit fand der TSV zunächst überhaupt keine Einstellung zum Spiel: eine schläfrige Abwehrarbeit, verwegene Spielzüge, zahlreiche Fehlwürfe und ein schlechtes Überzahlspiel machte den sehr robust auftretenden Routiniers aus Friedberg das Leben leicht. Darüber hinaus fiel Rückraum-Ass Markus Selzle bereits nach wenigen Minuten verletzt aus. Kapitän Daniel Huber forderte seine Vorderleute immer wieder zum „Aufwachen“ auf, was aber erst nach ca. 20 Minuten der Fall war. Da die Gäste auch nur das nötigste taten, konnte man den Halbzeitrückstand auf drei Tore begrenzen.
Deutlich verwandelt kamen die Gastgeber aus der Kabine: mit stark verbessertem, schnellem Spiel wurde rasch aufgeholt, so dass man in der 40. Minute erstmals führte mit 13:12. Das Spiel wogte danach hin und her, ohne dass sich ein Team mit mehr als einem Tor absetzen konnte. Friedberg brachte sich durch seine überharte Spielweise immer wieder selbst in Nachteil, weil man sich zahlreiche Zeitstrafen sowie eine rote Karte einhandelte. Die daraus resultierenden Siebenmeter nutzte Stefan Kronenwett mit einer makellosen Quote (6/6). Leider ließ sich der TSVW in der Schlussphase von der Hektik anstecken und konnte selbst eine Drei-Mann-Überzahl nicht für die entscheidenden Treffer nutzen. So kam es, wie es kommen musste: die Gäste drehten mit zwei erfolgreichen Gewaltwürfen aus dem Rückraum in der Schlussminute noch dieses Spiel.
Durch diese mehr als unnötige 19:20 Niederlage haben sich die Egautaler nun selbst wieder in Bedrängnis gebracht: da die direkten Konkurrenten gewonnen haben, steht der TSVW nun wieder auf einem Abstiegsplatz. Am nächsten Samstagabend kommt es nun in Bäumenheim zu ersten direkten Abstiegsendspiel. (MK)

Spielfilm: 2:4, 3:7, 7:10 (HZ); 13:12, 15:15, 19:20

TSVW: Huber D.(TW); Eiba M. (1), Hillenbrand K., Jeratsch R. (2), Knecht J. (1), Kronenwett S. (6/6), Loibl D., Renzer S., Schreitt A., Schuster M. (2), Selzle M., Thanel M. (2), Wenger P. (5)

 

Vorbericht 7. März 2015

Herren: Endspurt im Abstiegskampf beginnt

Bereits am Samstag um 16:30 Uhr  gastiert die „Linie IV“ des TSV Friedberg in der Schulsporthalle in Wittislingen.
Für die Egautaler geht es nach drei spielfreien Wochen in die entscheidende Phase im Abstiegskampf der Bezirksliga. Bei noch vier ausstehenden Partien belegt man aktuell den siebten Platz und kann mit einem Sieg am Samstag wichtige Punkte sammeln, um die Verfolger Bäumenheim und Wertingen auf Distanz zu halten.
Die Gäste aus Friedberg liegen als Mitausfsteiger hingegen im gesicherten Mittelfeld und müssen sich um den Klassenerhalt keine Sorgen mehr machen. Das Hinspiel konnten die Herzogstädter mit 24:16 deutlich für sich entscheiden, was vor allem an der miserablen Wurfausbeute der Wittislinger lag. Am Samstag Zuhause gilt es an die zuletzt gezeigte Leistung in der Abwehr anzuknüpfen und seine Chancen konsequent zu nutzen, um wie schon in der letzten Saison eine Überraschung gegen die Routiniers aus Friedberg zu schaffen. (DH)

 

Spielbericht 1. März 2015


Damen: Punkteverlust beim VfL Günzburg.


Entgegen der bereits im Vorbericht geäußerten Befürchtungen, hatten alle Wittislinger Damen die Grippe so weit überstanden, dass man mit voller Teamstärke die Reise zum Gegner antreten konnte. Leider reichte auch eine gut besetzte Bank nicht aus, um gegen die Gastgeber bestehen zu können. Bereits von Beginn an wurde wie erwartet ein hohes Tempo gegangen, weshalb die noch angeschlagenen und konditionell unterlegenen TSVlerinnen schon recht bald am Limit spielten. Hinzu kam eine gehörige Portion Wurfpech, sodass schnell etwas Frust aufkam. Prinzipiell war allen Mannschaftsmitgliedern bewusst, dass das Heimteam nur durch viel Bewegung im Angriff auseinander gespielt werden konnte. Das hieß schnelles und druckvolles Stoßen, viele Positionswechsel und ein sicheres Passspiel. Dies kostet aber alles sehr viel Kraft und Puste, weshalb das Konzept nicht ausreichend umgesetzt werden konnte. Das Resultat war eine durchgehend hohe Führung der Günzburger Spielerinnen. Ab der letzten Viertelstunde merkte man allerdings, dass zumindest die Abwehr der Gäste um einiges besser funktionierte als am Anfang der Partie. Hätten die Mädchen genau dieses Zusammenspiel in Kombination mit freien Atemwegen die vollen 60 Minuten durchziehen können, würde das Ergebnis sicherlich etwas anders aussehen. Hätte, hätte, Fahrradkette, es hilft alles nichts: die zwei Punkte bleiben trotzdem in Günzburg. (am)
Spielfilm: 3:1, 10:4, 15:7; 18:9, 20:12, 24:14, 26:18
TSV-Damen: Hübner-Golnik, Linder; Menner, Grguri, Baur, Huber (3), Dürk, Natterer V. (10/2 Siebenmeter), Mörzl, Hörger, Seidl (1), Hirschbolz (3), Natterer F., Lovrecovic (1)