Spielberichte 8. Feb. 2015


Wittislingens Handballer landen Überraschungs-Coup gegen Günzburgs Reserve

In einem packenden Lokalderby trafen die Männer des TSVW am Sonntagnachmittag auf die zweite Mannschaft des VfL Günzburg. Gegen den bis dato Tabellenzweiten gelang den abstiegsgefährdeten Gastgebern ein überraschender 30:28 Heimsieg.
Der TSV kam gleich gut ins Spiel und setzte sich von Anfang gut gegen die sehr robusten Routiniers aus Günzburg zur Wehr. Mitte der ersten Halbzeit fingen Torhüter Daniel Huber und die aufmerksame Abwehr immer wieder Bälle ab, die mit erfolgreichen Tempogegenstößen, zumeist über den schnellen Matthias Thanel, abgeschlossen wurden. Den Gästen gelangen zunehmend weniger gute Aktionen, mehrere berechtigte Hinausstellungen taten ein Übriges. So konnten sich die Egautaler durch etliche erfolgreiche Anspiele auf Kreisläufer Andy Schreitt bis zur Halbzeit mit fünf Toren absetzen.
Auch nach dem Wechsel bot sich dasselbe Bild: die Wittislinger spielten weiterhin konzentriert, während Günzburg wenig einfiel. In einer kampfbetonten Partie zeichnete sich in der entscheidenden Phase vor allem Mittelmann Markus Selzle als treffsicherer Rückraumschütze aus. So konnten die Gäste 25 Minuten lang konstant auf fünf Toren Abstand gehalten werden. In der Schlussphase verkürzte Günzburg dank einer offensiveren Deckung zwar noch, dennoch rettete der TSV diesen Erfolg mit 30:28 unter großem Jubel seiner zahlreichen Anhänger über die Zeit. Coach Werner Daumann zeigte sich hocherfreut über das beste Saisonspiel seiner Truppe: „Heute hat mein Team alles umgesetzt, was wir besprochen haben, sehr wenige Fehler gemacht und endlich die sich bietenden Chancen konsequent genutzt.“ Mit diesem Sieg hat Wittislingen zwei Plätze gutgemacht und die Abstiegsränge vorerst verlassen. (MK)

Spielfilm: 5:5, 11:9, 15:10 (HZ); 19:14, 25:19, 30:28
TSVW: Huber D., Schreitt J. (TW); Hillenbrand K., Jeratsch R. (4/2), Knecht J., Kronenwett S. (1), Loibl D. (2), Renzer S., Sahbaz M., Schreitt A. (6/1), Schuster M. (2), Selzle M. (9), Thanel M. (6), Wenger P.

Kantersieg für TSV Damen

Fast 40 Tore wurden am letzten Sonntag gegen Tabellenschlusslicht Bäumenheim geschossen, weshalb das angeknickte Ego nach der Niederlage im letzten Spiel wiederhergestellt sein dürfte. Die erste Halbzeit gestaltete sich salopp gesagt als "gemütliche Ballerrunde" für unsere Mädchen. Spielzüge mussten im Grunde genommen nicht einmal durchgeführt werden, denn auch einfaches Stoßen und Passen reichte aus, um die benötigten Lücken herauszuspielen. Daraufhin folgte ein präziser Torschuss und der Ball zappelte im Netz. Auch die Abwehr wurde nicht im gewohnten Maß beansprucht, da die Bäumenheimer Gäste anscheinend einen schlechten Tag erwischt hatten und der Deckung gegenüber keine wirklichen Lösungsansätze entgegenzusetzen hatten. Dementsprechend deutlich fiel auch der Halbzeitstand mit 22:3 Toren aus. Mit solch einem klaren Stand zum Pausenpfiff hätte sicherlich keiner gerechnet, doch man nahm die komfortable Situation natürlich dankend an. Trotz, oder auch gerade wegen diesem außerordentlichen Vorsprung wurde man von Geburtstagskind Margit Natterer mahnend zur Ordnung gerufen. In der Defensive durfte man sich nicht von der teilweise schon etwas hoffnungslosen Art des auswärtigen Teams einschläfern lassen. Den Sieg würde der Heimmannschaft zwar nicht mehr zu nehmen sein, doch auch die Tordifferenz konnte am Ende der Saison ausschlaggebend sein. Letztendlich ließ man in der zweiten Hälfte zwar trotzdem ein wenig nach, doch an der Freude über diesen hohen Sieg konnte auch das nichts mehr ändern. (am)

Spielfilm: 5:1, 12:3, 22:3; 24:6, 28:9, 34:10, 38:11
TVL Damen: Hübner-Golnik, Linder; Menner, Grguri, Baur (4), Huber (9/2 Siebenmeter), Dürk (1), Natterer V. (10/1 Siebenmeter), Mörzl (2/1 Siebenmeter), Hörger (1), Seidl (2), Hirschbolz (7), Natterer F. (2)

 

Vorberichte 8. Feb. 2015


Herren empfangen Tabellenzweiten

Am Sonntag um 17:00 Uhr empfangen die Herren des TSV mit der Reserve des VfL Günzburg den aktuellen zweitplatzierten der Bezirksliga.
Nach dem knappen Sieg aus der Vorwoche erwarten die Egautaler dieses Wochenende eine denkbar schwerere Aufgabe, den der Gegner in dieser Woche gehört zu den klaren Aufstiegskandidaten und konnte schon das Hinspiel mit 35:27 klar für sich entscheiden. In der Rückrunde sind die Günzburger noch ungeschlagen und mussten lediglich beim VSC Donauwörth einen Punkt abgeben. Vor allem die stabile Abwehr und die routiniert vorgetragenen Angriffe der Gäste wurden dem TSV damals zum Verhängnis. Will man im Rückspiel eine bessere Figur abgeben und nicht wieder unter die Räder kommen, muss im Gegensatz zur Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung her. Im Angriff müssen die herausgespielten Chancen konsequent genutzt werden und die Abwehr muss über die vollen 60 Minuten hart arbeiten. (DH)

Damen: Pflichtsieg ist angesagt!
Am kommenden Sonntag, den 08.02.2015 empfangen die Wittislingerinnen das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Bäumenheim. Nachdem unsere Damen beim vergangenen Aufeinandertreffen gegen Haunstetten sich unglücklicherweise eine Niederlage eingefahren haben, müssen die Fahnen nun unbedingt wieder auf Sieg gestellt werden. Der Platz unter den ersten drei Tabellenrängen muss schließlich verteidigt werden. Auch vermeintlich schwächere Gegner können hierbei sehr gefährlich werden. Ist man selbst die favorisierte Mannschaft, hat man damit auch den Druck auf seiner Seite, während der Außenseiter frei aufspielen kann. Beruhigend ist hierbei allerdings der Blick auf das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Dieses wurde damals souverän mit einer Differenz von +14 Toren gewonnen. Um diesen Erfolg nochmals vor heimischem Publikum wiederholen zu können, hofft die Heimmannschaft auf ein besseres Zusammenspiel als in den vergangenen Partien. (am)

 

Spielberichte 1. Feb. 2015

Wittislingens Handballer zittern sich zum Sieg gegen Königsbrunn

Die Herren des TSVW wackelten am Sonntagnachmittag gegen den noch sieglosen BHC Königsbrunn ganz gewaltig, bis mit 29:27 ein glücklicher, aber umso wichtigerer Heimerfolg im Kampf um den Klassenerhalt erzielt werden konnte.
Erneut fehlten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt einige Stammspieler des TSV. Trotzdem agierten die Gastgeber zu Beginn sehr sicher und ließen wenig zu seitens der Gäste. Einzig die Chancenverwertung der Egautaler war erneut unterirdisch. Als die Gastgeber Mitte der ersten Hälfte auch hier sicherer wurden, setzten sie sich schnell mit vier Toren ab. Nach zwanzig Minuten ließen sich die Wittislinger dann jedoch von den Gästen einlullen, die Abwehr wurde löchriger und bis zur Halbzeit war das Spiel dann wieder ausgeglichen.
Nach dem Wechsel waren die Egautaler weiterhin unerklärlich von der Rolle, so dass Königsbrunn schnell mit drei Toren führte. Als sich der TSVW zusammenriss, konnte man das Spiel aber wieder innerhalb weniger Minuten ausgleichen. In der Folge entwickelte sich ein knappes Spiel mit wechselnden Führungen. In dieser spielentscheidenden Phase taten sich Torhüter Johannes Daumann mit einigen guten Paraden und der „Wittislinger Handballer des Jahres 2014“, Philipp Wenger, als treffsicherer Rückraumschütze hervor. In der Schlussphase ging den Gästen dann etwas die Puste aus, so dass der TSV diesen Erfolg mit 29:27 heimbrachte. Mit diesem Sieg hat man nun nach Pluspunkten mit dem Tabellenachten gleichgezogen. (MK)

Spielfilm: 6:4, 10:7, 13:13 (HZ); 17:18, 24:22, 29:27
TSVW: Huber D., Daumann J. (TW); Knecht J. (1), Wenger P. (5), Eiba M., Loibl D. (2), Thanel M. (5/2), Hillenbrand K. (2), Schuster M. (4), Selzle M. (6), Sahbaz M. (2), Renzer S.(1), Kronenwett S. (1).

Unnötige Auswärtsniederlage für die Wittislinger Damen.

Am vergangenen Sonntag wühlte sich die Mannschaft durch das Schneechaos nach Haunstetten, um sich dort der nächsten Herausforderung zu stellen. Doch auch diese kriegerische Umschreibung für die Hinfahrt konnte unsere Mädchen nicht vor dem Punkteverlust bewahren. Bereits in der Hinrunde hatte man nur knapp das Unentschieden retten können und auch beim Rückspiel wurde nochmals deutlich, dass ein besserer Tabellenplatz nicht gleich der Garant für einen Sieg ist. Von Anfang an lief man einem Rückstand hinterher, welcher sich zwar auf nur ein, zwei, oder höchstens drei Tore beschränkte, aber trotzdem einfach nicht zu bekämpfen war. Kaum hatte man aufgeholt, vergab man die Bälle durch Unachtsamkeiten, technische Fehler, den nicht immer wirklich nachvollziehbaren Pfiff des Schiedsrichters oder Ähnliches. Danach ärgerte man sich erst einmal über den Fehler und ermöglichte den Gastgebern somit eine einfache Gelegenheit für den letztendlichen Torschuss. Hinzu kam außerdem noch das Fehlen einiger Spielerinnen, weshalb die Ersatzbank mehr schlecht als recht besetzt war. Letztendlich endete das Match mit einer bitteren 22:21 Niederlage. (am)
Spielfilm: 2:1, 9:7, 13:12; 15:13, 18:16, 20:19, 22:21

TSV Damen: Hübner-Golnik, Linder; Menner(1), Grguri, Baur (1), Huber (15/4 Siebenmeter), Natterer F., Mörzl, Hörger (1), Seidl (1), Hirschbolz (2)