Vorbericht 24. Jan 2015

Herren mit schwerer Aufgabe in Donauwörth

Am Samstag um 19:00 Uhr treffen die Wittislinger Herren in der Donauwörther Neudegger Halle auf den VSC Donauwörth.
Während sich die Egautaler mitten im Abstiegskampf der Bezirksliga befinden, stehen die Donauwörther auf Platz Zwei der Tabelle und haben noch große Chancen auf den Aufstieg in die BOL. Das Hinspiel endete mit 20:28 deutlich für den VSC und zeigt, dass die Gäste an diesem Wochenende ihr ganzes Können abrufen müssen, um nicht unter die Räder zu kommen. Man darf sich auf keinen Fall auf der Leistung aus dem deutlichen Sieg der Vorwoche ausruhen und muss vor allem in Sachen Chancenauswertung noch eine Schippe drauf legen, damit man die zwei Punkte mit an die Egau nehmen kann. (DH)

 

Spielberichte 18. Jan. 2015

Damen: Heimsieg im Lokalderby!

Zwar war das Spiel alles andere als schön anzusehen, doch so lange am Ende die zwei Punkte auf dem Wittislinger Konto landen, hält sich die Trauer darüber in Grenzen. Wie leider schon oft erlebt, kamen unsere Damen nur sehr schwer in die Partie hinein. Fast schon lethargisch wandelte man hin und her, ohne wirklichen Druck in den Angriff zu bekommen. Sobald man allerdings auch nur zu einem einfachen Positionswechsel ansetzte, zappelte der Ball auf einmal doch im gegnerischen Tor. Ein anderes adäquates Mittel gegen die Gäste aus der Nachbarstadt waren die insgesamt elf Siebenmeter, welche aus der manchmal etwas unklug agierenden Abwehr der Gundelfingerinnen resultierten. Sobald Topscorerin Cindy Huber ihren berühmt-berüchtigten Turbo einlegte und somit die Sechserreihe des TVG austanzte, langte man trotzdem noch von hinten in den Wurfarm oder an den Hals, weshalb auch unverzüglich der Pfiff der Schiedsrichter ertönte. Auf Seiten der Gäste lief im Angriff viel über den Kreis. War der direkte Weg auf das Tor für die Rückraumspielerinnen verdeckt, konnte man sich im Grunde genommen sicher sein, dass das Anspiel in Richtung der Kreisläuferin gehen würde. Umso ärgerlich war es natürlich für uns, wenn dieser Pass mit Ansage auch noch ankam und des Öfteren auch im Tor versenkt wurde. Die Partie war also zusammengefasst ein einziges Auf und Ab des Punktestandes und der Gemüter. In den letzten zehn Minuten ging glücklicherweise noch ein Ruck durch die Wittislinger Mannschaft. Torwart-Routinier Sonja Hübner-Golnik hielt Ball um Ball und vorne kam man endlich in Schwung. Hätte man diese Form von Anfang an abrufen können, würde sich die Tordifferenz am Ende nicht nur auf vier Tore beschränken. Doch das Leben ist kein Wunschkonzert und deshalb freuen wir uns erst einmal über die Eroberung des zweiten Tabellenplatzes!  (am)

Spielfilm: 1:3, 7:5, 9:9; 11:10, 14:14, 18:16, 21:17
TSV Damen: Hübner-Golnik, Linder; Exner, Menner, Grguri, Baur (2), Huber (6/4 Siebenmeter), Dürk (2), Baumgärtner,V. Natterer (8/5 Siebenmeter), Hörger, Hirschbolz (2), F. Natterer (1)

Wittislingens Handballer gewinnen „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Dinkelscherben

TSVW Abteilungsleiter „Billy“ Sahbaz sollte recht behalten: nach dem Unentschieden in der Vorrunde in Dinkelscherben hatte er noch treffend analysiert, dass man gegen diesen Gegner eigentlich mit acht Tor gewinnen müsse. Diesen „Gefallen“ taten ihm seine
Wittislinger Herren am Sonntagnachmittag mit ihrem nicht immer souveränen, aber umso wichtigeren 24:16-Erfolg.
Goalgetter Markus Schreitt und Rechtsaußen Kevin Hillenbrand fielen erneut verletzungs-bzw. krankheitsbedingt aus. Umso wichtiger war es, dass der Gastgeber zu Beginn sehr kompakt stand in der Abwehr und praktisch nichts zuließ seitens der Gäste. Obwohl der TSVW noch einige glasklare Chancen leichtfertig vergab, lag man schnell mit einigen Toren vorne. Mitte der ersten Hälfte fiel den Wittislinger Spielern dann aber immer weniger ein. Nachdem man sich auch noch einige unnötige Zeitstrafen einhandelte, schmolz der Vorsprung immer mehr dahin, so dass man nur mit zwei Toren Vorsprung in die Halbzeit ging.
Nach dem Wechsel gewannen die Egautaler im Angriff etwas mehr Sicherheit, als sie mit zwei Kreisläufern agierten. Da man aber weiterhin vor allem die zahlreichen Tempogegenstöße viel zu selten verwertete, dauerte es entsprechend lange, bis man sich entscheidender absetzen konnte. In der Schlussphase trat Stefan Kronenwett mehrmals als „Einläufer“ von außen gekonnt in Erscheinung und verwertete die Kreisanspiele des Rückraums. Mit diesem 24:16 Sieg sammelte der TSVW wichtige Punkte im Abstiegskampf und liegt nun nur zwei Punkte hinter dem rettenden, achten Tabellenplatz.  (MK)

Spielfilm: 4:1, 6:5, 9:7 (HZ); 14:10, 18:11, 24:16
TSVW: Huber D., Schreitt J. (TW); Knecht J., Wenger P. (2), Eiba M. (1), Loibl D. (3), Thanel M. (4), Jeratsch R. (1), Schuster M. (1), Selzle M. (5), Schreitt A. (3), Sahbaz M., Renzer S., Kronenwett S. (4/1).

 

Vorberichte 18. Jan. 2015


Damenderby gegen Gundelfingen

Am Sonntag, den 18.01.2015 um 15:15 Uhr steht das Rückspiel gegen die Nachbarsmannschaft aus Gundelfingen an. Die Vergleichsprobe im Hinspiel endete nach 60-minütigem Auf und Ab mit 23:23 Toren. Somit gilt es nun im zweiten Aufeinandertreffen zu zeigen, wer die Nase im Lokalderby vorne hat. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die TVGlerinnen sich momentan mit 5:9 Zählern auf dem fünften Platz befinden. Unsere Wittislinger Damen haben insgesamt 12:4 Punkte auf dem Konto und sind infolgedessen auch bei einer Niederlage nicht vom aktuell dritten Rang zu verdrängen. Diese Info wird unsere Spielerinnen allerdings nicht besonders interessieren, schließlich will man so viele Partien wie möglich für sich entscheiden. Wir hoffen darauf, dass die Verletzungen welche aus dem Besuch beim TSV Meitingen entstanden sind, bis zum Wochenende wieder einigermaßen auskuriert sind und die Besucherränge gut gefüllt sind.. oder um es mit den Worten von Franziska Natterer auszudrücken: "Da muss die Halle beben!". Na dann - Sie haben es gehört! (am)

Herren empfangen Verfolger Dinkelscherben

Im Anschluss an das Damenspiel empfangen die Herren um 17:00 Uhr ihren direkten Verfolger den TSV Dinkelscherben in der Schulsporthall in Wittislingen.
Die Gäste hatten einen guten Start ins neue Jahr und holten aus den letzten beiden Spielen drei Punkte wodurch sie nun mit vier Punkten bis auf drei Zähler an die Gastgeber herangerückt sind. Außer der Tabellensituation spricht auch das Ergebnis aus dem Hinspiel (27:27) dafür, dass die Zuschauer sich auf einen spannenden Sonntagnachmittag einstellen können. Die Egautaler wollen an die gute kämpferische Leistung aus dem Spiel der Vorwoche gegen Schwabmünchen anknüpfen und diese dieses Mal auch in Zählbares ummünzen. Das ist auch bitter nötig will man den Anschluss an den achten Platz, welcher den Klassenerhalt bedeutet nicht verlieren. Weiterhin fraglich ist der Einsatz von Markus Schreitt. (DH)