Spielberichte 23. Nov. 2014

Wittislingens Handballmänner gewinnen hauchdünn nach dramatischem Spiel

Gut eingestellt von ihren Trainern Werner Daumann und Matthias Wengert gingen Wittislingens Herren in ihr Heimspiel am Sonntagnachmittag in der sehr gut besetzten Schulsporthalle gegen Mitaufsteiger Bäumenheim. Nach einem spannenden Spiel siegten die Egautaler dank einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung hauchdünn mit 34:33.
Von Beginn an gelangen den Gastgebern immer wieder gute Aktionen über ihre starke linke Flanke mit Rene Jeratsch und Dominik Loibl. Dennoch lief der TSVW anfänglich einem leichten Rückstand hinterher, da Bäumenheim vor allem durch seinen slowakischen Neuzugang Marek Husty quasi nach Belieben traf. Der ehemalige U21 Nationalspieler erzielte insgesamt 11 Treffer aus dem Rückraum. Mitte der ersten Hälfte gelangen Wittislingen aus einer sehr konzentrierten Abwehr heraus durch seinen sehr variablen Rückraum einige erfolgreiche Aktionen, so dass man seinerseits leicht in Führung lag. Als man vor der Halbzeitpause unkonzentriert wurde, nützten dies die Gäste sofort zu einer Zweitore-Pausenführung.
Nach der Pause entwickelte sich ein hochspannendes Spiel auf Augenhöhe, das der TSVW nach 35 Minuten wieder ausglich. Danach folgte die beste Phase der Gastgeber: mit Biss wurden mehrfach Bälle in der Abwehr abgefangen und durch Tempogegenstösse verwertet. Der treffsichere Wittislinger Rückraum punkte ebenfalls weiterhin. In der kritischen Schlussphase zeichneten sich vor allem die beiden Torhüter Daniel Huber und Johannes Daumann durch starke Paraden aus und gaben dem Gastgeber die nötige Sicherheit. Obwohl der Gast nochmals herankam, landete der TSVW mit 34:33 einen verdienten knappen Sieg. (MK)

Spielfilm: 6:7, 11:10, 16:18 (HZ); 21:21, 29:28, 34:33
TSVW: Huber D., Daumann J. (TW); Selzle M. (4), Schreitt M (6/1), Knecht J., Eiba M., Hillenbrand K., Kronenwett S. (4/2), Loibl D. (7), Thanel M. (4/1), Jeratsch R. (4),
Wenger P., Schreitt A. (1), Schuster M. (4).

Erste Niederlage für Damen

Erste Saisonniederlage der Handballerinnen aus Wittislingen. Am vergangenen Sonntag musste sich unsere Mannschaft zum ersten Mal einer anderen geschlagen geben. Endstand des Spieles waren 18:24 Tore. Über die gesamten 60 Minuten herrschte im Grunde genommen ein reges Auf und Ab. Zu Beginn der Partie brauchten beide Teams recht lange um ins Spiel zu kommen, wobei sich die Günzburger leider etwas früher stabilisierten. Die Gastgeber kamen zwar ebenfalls zu aussichtsreichen Torchancen, doch egal wie gut die Wurfposition auch war, der Ball wollte einfach nicht im Tor landen und entschied sich stattdessen lieber für alles außenherum; sei es nun der Pfosten, die Latte, die gegnerische Torwärtin oder das Netz dahinter. Es war wie verhext! Zum Glück zeigte Torhüterroutinier Sonja Hübner-Golnik ein ums andere Mal ihre Klasse und hielt den Abstand zum Punktestand der Gäste noch in Maßen. Gegen Ende der ersten Halbzeit zeigte sich zunehmend der aufgrund des Wurfpechs entstandene Frust auf Seiten unserer Mädels, was sich auf die Gesamtsituation natürlich nicht unbedingt positiv auswirkte. Nach Beginn der zweiten Spielhälfte, etwa ab der 35. Minute, ging nochmals ein Ruck durch die Mannschaft, ausgelöst durch einen Gewaltschuss aus dem Arm von Spielführerin Cindy Huber. Spielzüge und Einzelaktionen glückten nun endlich, die Abwehr fing an effektiver zu arbeiten und die Überraschung der Günzburger über den Angriff auf den eigentlich schon sicher gewähnten Sieg, spielte der Heimmannschaft ebenfalls in die Karten. So kam es, dass man doch noch auf drei Tore aufschließen konnte. Leider wurde diese Aufholjagd am Ende der Partie durch einige unglückliche Ballverluste nicht belohnt. Trotzdem kann man mit Sicherheit behaupten, dass man es dem VfL so schwer wie möglich gemacht hat und meilenweit von einer.. beispielsweise 40:19 Abschuss-Niederlage entfernt war. (am)

Spielfilm: 1:2, 5:9, 6:12; 7:13, 13:16, 17:21, 18:24
TSV Damen: Hübner-Golnik, Linder; Menner, Grguri, Baur, Huber (8/ 3 Siebenmeter), Dürk (1), Natterer V. (4), Hörger (1), Seidl (2), Hirschbolz, Natterer F. (1), Lovrekovic (1)

 

Vorbericht 23.11.2014

Damen: Erster gegen Zweiten

Nach zwei spielfreien Wochen nehmen die Wittislinger Handballerinnen am kommenden Sonntag, den 23.11.2014 den Spielbetrieb wieder auf. Gegner in heimischer Halle ist der VfL Günzburg. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass sich die Gäste momentan direkt hinter unserem Team auf Platz zwei aufhalten. Hierbei sollte man allerdings auch die Anzahl der bisherigen Spielbegegnungen im Auge behalten: während der TSV schon fünf Partien bestritten hat, steht bei den Gästen nur die Zahl drei. Da diese Spiele jedoch allesamt sehr hoch gewonnen wurden, sollte dies Grund genug sein, um dem Günzburger Team wachsam und in höchster Alarmbereitschaft zu begegnen. Beide Mannschaften trafen im Übrigen bereits während der Vorbereitungszeit im Rahmen eines Trainingsspiels aufeinander. Drei Sätze à 20 Minuten wurden bestritten, wobei zwei Siege und ein Unentschieden für unsere Wittislinger Mädels heraussprangen. In diesem Sinne sollte man sich auf keinen Fall bereits im Vorhinein von den bisherigen Erfolgen der Gegner beeindrucken lassen. Außerdem steht der Vorteil des Heimspieles klar auf unserer Seite. (Wem der versteckte Aufruf entgangen sein sollte: "Heimspiel" heißt für Sie, liebe Gäste: trommeln, tröten und anfeuern was das Zeug hält! Bei guter Stimmung macht das Spielen gleich doppelt so viel Spaß (am)

Herren endlich wieder mit einem Heimspiel

Nach vier Auswärtsspielen in Folge treten die Herren des TSV am Sonntag um 17:00 Uhr wieder in eigener Halle an, Gegner ist der TSV Baumenheim. Der Mitaufsteiger steht in der Tabelle auf Rang Sechs und somit zwei Plätze vor den Egautalern. Die Heimmannschaft steht nach nun drei sieglosen Spiele n in Folge nur noch einen Punkt vor einem Abstiegsplatz und muss endlich wieder doppelt Punkten, um die Verfolger auf Distanz zu halten. Im Vergleich zum letzten Spiel muss aber vor allem die Chancenauswertung verbessert werden, damit dieses Ziel erreicht werden kann. In der Abwehr hingegen kann auf die Leistung aus der vergangen Partie in Friedberg aufgebaut werden. (DH)

 

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Aktualisiert (Donnerstag, den 20. November 2014 um 17:36 Uhr)