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Aktualisiert (Donnerstag, den 20. November 2014 um 17:36 Uhr)

 

Friedberger Torhüter bringt TSV zum Verzweifeln

Wittislingens Herren verlieren Abwehrschlacht mit 24:16

Am vergangenen Samstag waren die Herren des TSV zu Gast bei der vierten Mannschaft des TSV Friedberg und unterlagen mit 24:16.
Von Beginn an war es eine wahre Abwehrschlacht so dass nach zehn Minuten nur ein mageres 2:2 auf der Anzeigetafel stand. Auch in der Folge standen die beiden Defensivreihen sehr sicher und wenn dann doch mal ein Wittislinger zum Tor durchdringen konnte war meist der gut aufgelegte Friedberger Keeper zur Stelle. Die Folge war eine knappe 10:6 Pausenführung für die Gastgeber.
Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Vorne wurden einige Chancen herausgespielt doch der Friedberger Torhüter war an diesem Abend einfach nicht zu überwinden. Was auch die enttäuschende 7-Meterstatistik aufzeigt, denn die Egautaler konnten keinen ihrer vier Strafwürfe im Tor unterbringen. Die Friedberger hingegen nutzten die wenigen Chancen, die die immer noch recht gut stehende TSV Abwehr zuließ. So vergrößerte sich der Rückstand auf zwischenzeitlich acht Tore. Mitte der zweiten Hälfte stellte Wittislingens Coach Wengert die Abwehr auf eine 5:1-Deckung um, was zunächst auch fruchtete. Es wurden zahlreiche Bälle erobert vorne aber wiederum nur zu selten in Tore umgemünzt. Trotzdem schrumpfte der Vorsprung der Friedberger etwas, welche ihrerseits nun ihr ganze Routine ausspielten und mit langen Angriffen die Gäste immer wieder aus der Defensive lockten und die entstanden Lücken konsequent nutzen.
Das Spiel endete mit 24:16 für Friedberg, welche sich aber bei ihrem Schlussmann bedanken müssen. Die Egautaler fahren mit der Erkenntnis nach Hause, dass dieses Spiel ausnahmsweise nicht in der Abwehr verloren wurde und mit einer besseren Chancenausbeute durchaus auch anders ausgehen hätte können. (DH)

Spielfilm: 2:2, 7:4, 10:6; 16:9, 19:14, 24:16
TSVW: Huber D, Schreitt J (TW); Wenger P, Kronenwett S , Schreitt M (4), Knecht J (2), Eiba M (1), Selzle M, Schreitt A (1), Loibl D (2), Thanel M (2), Jeratsch R (1), Schuster M (3)

 

Spielberichte 1./2. Nov. 2014

Wittislingens Handballer erzielen in letzter Sekunde in Dinkelscherben den Ausgleich

Im dritten Auswärtsspiel in Folge traten Wittislingens Herren am Samstagabend in Dinkelscherben an. Und es wurde, wie schon im Vorfeld erwartet, ein hart umkämpftes Spiel, das letztlich leistungsgerecht mit einem 27:27 Unentschieden endete.
Erneut setzte sich zu Beginn der Schlendrian aus den letzten Spielen fort: der TSVW agierte viel zu hektisch im Angriff und versemmelte zahlreiche dicke Chancen, v.a. Tempogegenstösse, so dass man schnell einem Rückstand nachlief. Durch einige gute Paraden von Torhüter Daniel und das Agieren mit zwei Kreisläufern im Angriff konnten die Gäste dann nach 15 Minuten wieder ausgleichen. In der Abwehr wurden danach einige Bälle abgefangen und vorn die Chancen besser genutzt, so dass der TSVW kurz vor der Pause mit drei Toren führte. Durch Wittislinger Nachlässigkeiten ging es dann aber nur mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit.
Das wechselhafte Auf und Ab setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort: Wittislingen konnte durch kluge Aktionen mehrere Zeitstrafen der Gastgeber erzwingen und die Überzahlen dann auch entsprechend nutzen. Mitte der Halbzeit vergaben die Egautaler in der aufgeheizten Stimmung wieder einige gute Gelegenheiten, u.a. zwei Siebenmeter, so dass Dinkelscherben ausglich. Trotzdem setzte sich der TSVW dann durch einige Treffer seines variablen Rückraums und etliche von Torhüter Jürgen Schreitt gehaltene Bälle nochmals etwas ab. In der hektischen Schlussphase ließ sich die Gästeabwehr, auch durch „gekonnte“ Schauspieleinlagen der Gastgeber, zu sehr provozieren, sodass man plötzlich nach mehreren Hinausstellungen in einer Drei-Mann-Unterzahl agieren musste. Dinkelscherben ging in der letzten Spielminute somit in Führung. Praktisch mit dem Abpfiff erzwang Goalgetter Markus Schreitt mit seinem Gewaltwurf wenigstens das 27:27-Unentschieden.
Abteilungsleiter „Billy“ Sahbaz brachte das wechselvolle Spiel treffend auf den Punkt: „Eigentlich muasch mit acht Tor gwinna, so wia‘s laufd, kaasch aber au mit zwoi verliera; so gseha: ok!" (MK)

Spielfilm: 5:4, 9:9, 15:16 (HZ); 18:20, 22:23, 27:27
TSVW: Huber D., Schreitt J. (TW); Schreitt M. (9), Knecht J., Hillenbrand K., Gumpp P., Wenger P., Eiba M., Loibl D., Thanel M. (6/4), Jeratsch R. (3), Schuster M. (5), Selzle M. (2), Schreitt A. (2/1).

Unerwartet klarer Auswärtssieg unserer Handballerinnen.
Wie im Vorbericht bereits geschildert, hatte man über den Gegner keine nennenswerten Vorkenntnisse. Der Sieg mit insgesamt neun Toren Differenz kommt dementsprechend relativ überraschend. Umso größer ist nun die Freude über die nächsten beiden Zähler. Allerdings sollte man zu diesem Ergebnis noch hinzufügen, dass anscheinend die stärksten beiden Spielerinnen der Leipheimer krankheits- oder verletzungsbedingt gefehlt haben. Nichtsdestotrotz wurde die Partie klar gewonnen und das sollte auch nicht unnötig kleingeredet werden. Bekanntermaßen spielt es sich mit gutem Selbstbewusstsein nämlich gleich viel besser. Über den Spielverlauf lässt sich sagen, dass die TSV-Damen zu keiner Sekunde in Rückstand gerieten. Während der ersten Halbzeit beschränkte sich das Torverhältnis zwischen Gästen und Gastgebern auf einen Vorsprung von höchstens drei Treffern. Nach der Pause drehten unsere Mädels jedoch noch einmal richtig auf und legten einen 4:0 - Lauf auf die Platte. Ab diesem Zeitpunkt war endgültig klar, dass die zwei Siegespunkte schon einmal für die Reise auf das Wittislinger Konto eingepackt werden konnten. (am)

Spielfilm: 1:3, 6:6, 8:12; 9:15, 11:19, 15:21, 18:27
TSV Damen: Hübner-Golnik, Linder; Exner, Menner, Grguri, Baur, Huber (14/ 7 Siebenmeter), Baumgärtner (1), Natterer (8/1 Siebenmeter), Hörger, Seidl (3), Hirschbolz (1)