Spielbericht 30.11.2014

Wittislingens Herren unterliegen 39:29 beim Tabellenführer

(DH) Mit zehn Toren Unterschied verlieren die Wittislinger Herren am vergangenen Sonntag ihr letztes Auswärtsspiel dieses Jahr beim SV Mering mit 39:29.
Anfangs entwickelte sich eine ausgeglichene Partie und bis zum 5:5 konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen. In der Folge gelang es den Gastgebern aus ihrer sehr offensiv agierenden Abwehr heraus einige Ballgewinne in leichte Tore umzumünzen und eine vier Tore Vorsprung herauszuspielen. Doch der TSV steckte in dieser Phase nicht auf und kam seinerseits durch viele eins gegen eins Situationen zum Torerfolg. Doch dann kurz vor der Pause der Schock: Der mit bis dahin schon sechs Treffern erfolgreichste TSV Schütze Markus Schreit wurde nach einer mehr als umstrittenen Situation im Angriff mit der roten Karte des Feldes Verwiesen. Und statt des eigentlich fälligen Strafwurfs und der Überzahl für die Egautaler ging der Ballbesitz an den MSV welcher nun den Rest der ersten Hälfte in mit einem Mann mehr auf dem Feld stand. Den daraus folgenden Bruch im Spiel der Gäste nutzen die Meringer eiskalt aus und gingen mit einer Siebentore - Führung in die Pause.
Doch die Egautaler gaben nicht auf und konnten nach der Pause den Rückstand zwischenzeitlich auf fünf Tore verkürzen. Doch die Abwehr war heute dem wurfstarken Rückraum der Meringer einfach nicht gewachsen. Und als dann Mitte der zweiten Hälfte die nächste nicht unumstrittene rote Karte gegen einen Wittislinger Spieler im Spielberichtsbogen eingetragen wurde, war der Widerstand vollends gebrochen. Am Ende stand eine viel zu deutliche 39:29 Niederlage auf der Anzeigetafel. Allerdings lag es heute definitiv nicht an der Chancenauswertung, denn 29 Treffer gegen den Tabellenführer zu schießen sollte eigentlich ausreichend sein, aber wie schon in den Spielen zuvor war die Abwehr einfach zu harmlos.

Spielfilm: 5:5, 13:10, 20:13; 25:19, 30:25, 39:29 

TSVW: Huber D, Daumann J (TW); Wenger P (3/1), Kronenwett S (1), Schreitt M (6), Knecht J (4/2), Hillenbrand K  (1), Selzle M (2), Schreitt A (3), Loibl D, Thanel M (3/2), Jeratsch R (2), Schuster M (4)

 

Vorbericht 30.Nov. 2014

Herren zu Gast beim Tabellenführer SV Mering
Am Sonntag um 17:00 Uhr sind die Wittislinger Herren zu Gast beim Tabellenführer und BOL-Absteiger SV Mering.
Die Gastgeber die letztes Jahr noch im schwäbischen Oberhaus auf Punktejagt waren, haben bisher nur gegen die Mitfavoriten aus Friedberg und Donauwörth Punkte liegen gelassen. Für die jungen Egautaler wird das definitiv keine leichte Aufgabe werden, auch weil die Meringer in dieser Saison von dem alten Bekannten Rene Schnitzlein, welcher letzte Saison schon mit den Bäumenheimern gegen den TSV auf der Bank saß, trainiert werden. Allerdings wären die zwei Punkte sehr wichtig, könnte man doch mit einem Sieg an den eben genannten Bäumenheimern vorbeiziehen und auf Platz Sieben der Tabelle vorrücken. Das Trainiergespann Daumann/Wengert kann vorrausichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. Sollte man an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen und noch die ein oder andere Schwäche in der Abwehr abstellen können, wäre der zweite Sieg auf gegnerischem Boden in dieser Saison durchaus denkbar. (DH)

 

Spielberichte 23. Nov. 2014

Wittislingens Handballmänner gewinnen hauchdünn nach dramatischem Spiel

Gut eingestellt von ihren Trainern Werner Daumann und Matthias Wengert gingen Wittislingens Herren in ihr Heimspiel am Sonntagnachmittag in der sehr gut besetzten Schulsporthalle gegen Mitaufsteiger Bäumenheim. Nach einem spannenden Spiel siegten die Egautaler dank einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung hauchdünn mit 34:33.
Von Beginn an gelangen den Gastgebern immer wieder gute Aktionen über ihre starke linke Flanke mit Rene Jeratsch und Dominik Loibl. Dennoch lief der TSVW anfänglich einem leichten Rückstand hinterher, da Bäumenheim vor allem durch seinen slowakischen Neuzugang Marek Husty quasi nach Belieben traf. Der ehemalige U21 Nationalspieler erzielte insgesamt 11 Treffer aus dem Rückraum. Mitte der ersten Hälfte gelangen Wittislingen aus einer sehr konzentrierten Abwehr heraus durch seinen sehr variablen Rückraum einige erfolgreiche Aktionen, so dass man seinerseits leicht in Führung lag. Als man vor der Halbzeitpause unkonzentriert wurde, nützten dies die Gäste sofort zu einer Zweitore-Pausenführung.
Nach der Pause entwickelte sich ein hochspannendes Spiel auf Augenhöhe, das der TSVW nach 35 Minuten wieder ausglich. Danach folgte die beste Phase der Gastgeber: mit Biss wurden mehrfach Bälle in der Abwehr abgefangen und durch Tempogegenstösse verwertet. Der treffsichere Wittislinger Rückraum punkte ebenfalls weiterhin. In der kritischen Schlussphase zeichneten sich vor allem die beiden Torhüter Daniel Huber und Johannes Daumann durch starke Paraden aus und gaben dem Gastgeber die nötige Sicherheit. Obwohl der Gast nochmals herankam, landete der TSVW mit 34:33 einen verdienten knappen Sieg. (MK)

Spielfilm: 6:7, 11:10, 16:18 (HZ); 21:21, 29:28, 34:33
TSVW: Huber D., Daumann J. (TW); Selzle M. (4), Schreitt M (6/1), Knecht J., Eiba M., Hillenbrand K., Kronenwett S. (4/2), Loibl D. (7), Thanel M. (4/1), Jeratsch R. (4),
Wenger P., Schreitt A. (1), Schuster M. (4).

Erste Niederlage für Damen

Erste Saisonniederlage der Handballerinnen aus Wittislingen. Am vergangenen Sonntag musste sich unsere Mannschaft zum ersten Mal einer anderen geschlagen geben. Endstand des Spieles waren 18:24 Tore. Über die gesamten 60 Minuten herrschte im Grunde genommen ein reges Auf und Ab. Zu Beginn der Partie brauchten beide Teams recht lange um ins Spiel zu kommen, wobei sich die Günzburger leider etwas früher stabilisierten. Die Gastgeber kamen zwar ebenfalls zu aussichtsreichen Torchancen, doch egal wie gut die Wurfposition auch war, der Ball wollte einfach nicht im Tor landen und entschied sich stattdessen lieber für alles außenherum; sei es nun der Pfosten, die Latte, die gegnerische Torwärtin oder das Netz dahinter. Es war wie verhext! Zum Glück zeigte Torhüterroutinier Sonja Hübner-Golnik ein ums andere Mal ihre Klasse und hielt den Abstand zum Punktestand der Gäste noch in Maßen. Gegen Ende der ersten Halbzeit zeigte sich zunehmend der aufgrund des Wurfpechs entstandene Frust auf Seiten unserer Mädels, was sich auf die Gesamtsituation natürlich nicht unbedingt positiv auswirkte. Nach Beginn der zweiten Spielhälfte, etwa ab der 35. Minute, ging nochmals ein Ruck durch die Mannschaft, ausgelöst durch einen Gewaltschuss aus dem Arm von Spielführerin Cindy Huber. Spielzüge und Einzelaktionen glückten nun endlich, die Abwehr fing an effektiver zu arbeiten und die Überraschung der Günzburger über den Angriff auf den eigentlich schon sicher gewähnten Sieg, spielte der Heimmannschaft ebenfalls in die Karten. So kam es, dass man doch noch auf drei Tore aufschließen konnte. Leider wurde diese Aufholjagd am Ende der Partie durch einige unglückliche Ballverluste nicht belohnt. Trotzdem kann man mit Sicherheit behaupten, dass man es dem VfL so schwer wie möglich gemacht hat und meilenweit von einer.. beispielsweise 40:19 Abschuss-Niederlage entfernt war. (am)

Spielfilm: 1:2, 5:9, 6:12; 7:13, 13:16, 17:21, 18:24
TSV Damen: Hübner-Golnik, Linder; Menner, Grguri, Baur, Huber (8/ 3 Siebenmeter), Dürk (1), Natterer V. (4), Hörger (1), Seidl (2), Hirschbolz, Natterer F. (1), Lovrekovic (1)