Vorbericht 18./19. Oktober 2014

Herren und Damen gegen Tabellenschlußlichter

(DH) Bereits am Samstagabend um 20:00 Uhr treten die Herren des TSV Wittislingen beim Tabellenletzten BHC Königsbrunn an.
Nach der doch ziemlich deutlichen Niederlage gegen den Spitzenreiter Donauwörth wollen sich die Egautaler dieses Wochenende die ersten Punkte in fremder Halle sichern. Die Königsbrunner stehen mit 0:6 Punkten am Ende der Tabelle und warten ihrerseits auf den ersten Sieg nach drei Niederlagen in Folge. Den Trainern Daumann und Wengert steht voraussichtlich wieder eine volle Bank zur Verfügung und die Motivation beim Aufsteiger ist ungebrochen hoch. Weshalb man mit viel Selbstvertrauen anreisen wird. Unterschätzen sollte man den BHC, der mit einem Sieg mit den Gästen gleichziehen könnte, dennoch nicht. Vor allem die Chancenauswertung muss sich deutlich verbessern, um nicht mit einer Enttäuschung im Gepäck die Heimreise antreten zu müssen.

(am) Invalidenlager der Wittislinger Handballerinnen rafft sich zusammen. Dank dem letzten Auswärtsspiel gegen Gundelfingen, gab es für fünf unserer Mädchen zunächst einmal eine unfreiwillige Trainingspause. Anna Baur, Cindy Huber, Karin Exner, Tamara Hirschbolz und Veronika Natterer gingen fußbehindert vom Feld - ein herber Rückschlag für die Mannschaft! Infolgedessen musste auch die eigentlich auf letzten Sonntag festgelegte Auswärtspartie gegen Leipheim verletzungsbedingt in den November verschoben werden. Am 19.10.2014 um 17:00 Uhr steht nun allerdings schon das nächste Heimspiel gegen die Gäste aus Haunstetten an. Um nicht mit leerer Auswechselbank antreten zu müssen, gingen die fußkranken Wittislinger Kandidaten zur Offensive über. In die gedehnten Bänder wurde schlichtweg ein Knoten gemacht und den überreizten Sehnen wurde zur Beruhigung eine Geschichte nach der anderen vorgelesen und Kamillentee gereicht. Scherz beiseite - man hofft einfach darauf, dass die Woche Verschnaufpause zumindest bei den kleineren Verletzungen Besserung gebracht hat und versucht im Spiel so lange wie möglich mitzuhalten. Selbstverständlich wird niemand mit akuten Schmerzen auf die Platte gestellt! Nun aber weg vom Krankenlager und hin zum Gegner! Haunstetten IV liegt derzeit auf dem letzten Tabellenplatz, mit zwei von zwei verlorenen Spielen. Demzufolge sollte man im Grunde genommen von einem Pflichtsieg sprechen. Es gibt für eine Mannschaft jedoch nichts schlimmeres, als überheblich gegen einen unbekannten Kontrahenten anzutreten. Es gilt also wachsam und konzentriert zu bleiben. Nichtsdestotrotz sollte der Sieg natürlich immer das erklärte Ziel sein.

 

Ferienzeltlager 2014

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Wittislingens Herren steigen in die Bezirksliga auf

TSV Wittislingen – DJK Augsburg-Hochzoll 31:26

Wittislingens Herren steigen in die Bezirksliga auf
Handball: Verdienter Egautaler Sieg in der Aufstiegsrelegation gegen Hochzoll

(MK) Fünf Wochen hatten die Wittislinger Fans auf dieses Relegationsspiel auf neutralem Boden gewartet: am Samstagnachmittag war es in Haunstetten soweit. Über 100 Egautaler Anhänger, teilweise mit dem extra eingesetzten Fanbus angereist, feuerten ihre Lieblinge lautstark und leidenschaftlich an und bereiteten ihrem TSVW quasi ein Heimspiel. Letztlich sehr verdient gewannen die Wittislinger gegen die DJK Augsburg-Hochzoll mit 31:26 und kehren nach zwei Jahren wieder zurück in die Bezirksliga.
Zu Beginn ging Wittislingen sehr entschlossen zu Werke und führte nach wenigen Minuten bereits mit 5:2. Dass diese Relegation aber kein Spiel für schwache Nerven werden würde, deutete sich schon jetzt an, denn nach 10 Minuten hatte Hochzoll die aufkommende Nervosität des TSV ausgenutzt und die Partie wieder ausgeglichen. Im weiteren Verlauf wogte der Kampf hin und her. In dieser Phase sehr effektiv zeigte sich Kreisläufer Andy Schreitt, der immer wieder geschickt freigespielt wurde.
Gegen Ende der ersten Hälfte brachte sich Wittislingen selbst in die Bredouille, da man sich durch unnötige Zeitstrafen selbst dezimierte und plötzlich drei Tore hinten lag. Entscheidend war dann wohl in diesen Minuten vor dem Seitenwechsel, dass sich vor allem die Egautaler Rückraumspieler nicht weiter provozieren ließen vom Gegner. Stefan Kronenwett, der die Gemüter in dieser Phase mit seiner Erfahrung immer wieder beruhigte, brachte es im Nachgang auf den Punkt: „In solch einem Spiel musst Du nicht der beste Handballer sein, aber Du musst an Dich und an Deine Fähigkeiten glauben, um zu bestehen“. So kämpfte sich der TSVW zur Halbzeit wieder auf 14:15 heran.
Zu Begin der zweiten Hälfte kam Wittislingen sehr motiviert aus der Kabine. TSVW-Torhüter Daniel Rzoska entschärfte als sicherer Rückhalt reihenweise gegnerische Würfe und Daniel Huber hielt in dieser vorentscheidenden Phase einen Siebenmeter. So lag Wittislingen nach 40 Minuten wieder zwei Tore vorn. Mitte des zweiten Durchgangs leistete der TSVW nochmals eine Schwächephase und das Spiel war beim 21:21 wieder völlig offen.
Doch dann gab es für den rot-weißen Angriff kein Halten mehr: jetzt traf vor allem Halblinks Markus Schreitt mit seiner überragenden Dynamik reihenweise, so dass der TSV bis auf fünf Tore weg ziehen konnte. Zudem brachen in dieser letzten Spielphase die im Durchschnitt älteren Hochzoller Spieler auch konditionell gegenüber den Egautalern ein. Obwohl Hochzoll dann in den letzten Minuten den Torwart als siebten Feldspieler aufbot und in der Abwehr auf eine offene Manndeckung umstellte, fiel ihnen nichts entscheidendes mehr ein. Bemerkenswert auch die Leistung der beiden erfahrenen Schiedsrichter, die sich in der hektischen Schlussphase nicht von ihrer Linie abbringen ließen, selbst als sie durch einen gezielten Ballwurf aus dem frustrierten Hochzoller Fanblock offen angegriffen wurden. Mit einer in der 2. Hälfte beeindruckenden Teamleistung gewannen die Wittislinger letztlich hochverdient mit 31:26. Nach Spielschluss brachen beim TSV Anhang alle Dämme - überschwänglich wurden die Triumphatoren und der Wiederaufstieg mit nicht enden wollenden Gesängen gefeiert: „So sehen Sieger aus!“

Spielfilm: 5:2, 6:6, 10:10, 14:15 (HZ); 19:17, 21:21,24:22, 31:26

TSVW: Huber D, Rzoska D (TW); Selzle M (4), Schreitt M (10), Schreitt A (13/4), Englet R, Streit D, Knecht J (1), Thanel M, Schuster M, Eiba M, Jeratsch R (2), Kronenwett S (1),
Loibl D.