Spielberichte 15./16. Feb. 2014

Wittislingens Herren bringen Tabellenführer Friedberg die erste Niederlage bei

In einem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel traf am Samstagabend vor stimmungsvoller Kulisse in der Wittislinger Schulsporthalle der Zweite auf den Ersten der Bezirksklasse West. Nach großem Kampf konnte Verfolger Wittislingen der bis dato verlustpunktfreien Friedberger Altherrentruppe mit 21:17 die erste Niederlage zufügen.
Nach anfänglichem Abtasten entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die stets knapp in die eine und dann wieder in die andere Richtung wogte. Bemerkenswert war die sehr konzentrierte Abwehr der Gastgeber, so dass Friedberg in der ersten Hälfte praktisch nur durch Siebenmeter punkten konnte. Da die Egautaler im Angriff gegen Ende von Halbzeit 1 zu statisch agierten, ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.
Sehr konzentriert kam der TSVW aus der Kabine zurück und so konnte der Rückstand schnell wieder ausgeglichen werden. Durch eine sehr kompakte Wittislinger Abwehr wurden viele Bälle erkämpft und durch Schnellangriffe verwertet, so dass man sich Mitte der zweiten Hälfte mit fünf Toren abgesetzt hatte. Zehn Minuten vor Schluss flatterten den Rot-Weißen auf ein Mal die Nerven und innerhalb kurzer Zeit war Friedberg wieder bis auf zwei Tore herangerückt. In der hektischen Schlussphase behielt Wittislingen trotz zeitweiliger Drei-Mann-Unterzahl durch Hinausstellungen die Nerven und gewann hoch verdient mit 21:17 dieses Spitzenspiel.
Besonders hervorzuheben an diesem bemerkenswerten Handballabend war die tolle Leistung von TSVW-Torhüter Daniel Rzoska, der als sicherer Rückhalt zahlreiche gegnerische Würfe entschärfte.

Spielfilm: 3:2, 6:6, 7:9 (HZ); 11:11, 17:12, 21:17
TSVW: Huber D, Rzoska D (TW); Selzle M, Streit D, Schreitt M (4), Englet R (2), Kronenwett S (1), Eiba M , Schreitt A (9/6), Loibl D, Thanel M (3), Schuster M (1), Jeratsch R (1).

Herren II gewinnen in Aichach

(DH) In einer ausgeglichene Partie geht die zweite Mannschaft des TSV Wittislingen am Ende verdient als Sieger bei der Reserve des TSV Aichach vom Platz.
Den bessern Start in die Partie hatten die Gastgeber aus Aichach und führten schnell mit 3:0. Doch die Egautaler kämpften sich zurück in die Partie und standen in der Abwehr zunehmend sicherer auch den staken Rückraum der Aichacher bekam man mit  zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff. Allerdings war man im Umschaltspiel nach Vorne noch etwas zu träge was zum knappen Rückstand von 15:14  zur Halbzeit führte.
In der Pause fand Trainer Daniel Huber scheinbar die richtigen Worte, denn die Gäste gaben mächtig Gas auf und drehten vor allem durch schnelle Tempogegenstöße das Spiel binnen 10  Minuten zum 17:20 Zwischenstand. Dieser Vorsprung konnte dann in der verbleibenden Spielzeit verwaltet werden. Hervorzuheben ist Wittislingens Topscorer Jonas Knecht (7Treffer), doch auch alle andern Feldspieler konnten sich in die Torjägerliste eintragen. Am Schluss stand ein verdienter 27:31 Arbeitssieg auf der Anzeigetafel, der Mut auf die nächste schwere Aufgabe gegen Bäumenheim macht.

Spielfilm: 6:5, 11:9, 15:14; 17:20, 23:25, 27:31
Brümmel P (TW); Sahbaz M (3), Renzer S (5/4), Mengele M (3), Knecht J (7), Seidl H (3), Jeratsch R (2), Loibl D (1), Gumpp P (3), Reisacher M (3), Schuster M (2)


Grippewelle stoppt TSV Damen im Spitzenspiel

Zu gerne hätten auch die Damen des TSV an den Coup der ersten Herrenmannschaft angeknüpft und dem ungeschlagenen Tabellenführer Donauwörth die erste Niederlage beigebracht. Doch ohne 4 Stammspieler waren die jungen Mädels letztlich chancenlos und mussten sich trotz toller Gegenwehr deutlich mit 15:24 geschlagen geben.
Ausgerechnet zum Spitzenspiel mussten mit Sarah Huber, Jana Seidl, Jessi Dürk und Isi Baumann gleich 4 Stammkräfte grippegeschwächt zu Hause bleiben. Ein Handicap, dass die junge Truppe in der ersten Spielhälfte noch überraschend gut wegstecken konnte. Gestützt auf eine starke Steffi Lovrekovic im Tor kämpften die Mädels um jeden Ball und hatten den stärksten Angriff der Liga sehr gut im Griff. Nach 30 Minuten und einem torarmen 10:8 Pausenstand war das Match noch offen.
Auch bis zum 12:11 in der 40. Minute schien die Überraschung greifbar, doch dann machte sich der Kräfteverschleiß und die fehlenden Wechselmöglichkeiten klar bemerkbar. Die in Bestbesetzung angetretenen Donauwörtherinnen nutzten diesen Vorteil eiskalt aus, zogen das Tempo an und entschieden mit 9 Treffern in Folge zum 21:11 das Match für sich. Doch auch in dieser aussichtlosen Situation bewiesen die jungen TSV Spielerinnen tollen Charakter, steckten niemals auf und leisteten bis zum Ende ihrer Kräfte und zum 24:15 Endstand erbittere Gegenwehr.
Dem VSC ist mit diesem Sieg der verdiente Aufstieg in die BOL so gut wie sicher, während die Wittislinger nach 3 Wochen Pause in Günzburg den 2. Tabellenplatz ausspielen. (JFR)

Spielfilm: 5:5, 7:7, 10:8 ; 12:11; 21:11, 24:15
TSV:  Lovrekovic S., Weber; Huber C. (7/2), Michl (4/1), Lovrekovic M (2), Bold (2), Hirschbolz, Haselmeier, Koch, Schmied, Brose